Über Bengal

Ueber Bengalkatzen - Die Entstehung der Rasse 'Bengalkatzen'

aus: Bengalkatzen Haltung und Zucht von Carsten Töwe, Edition Larpant

Die Grundlage dieser relativ jungen Katzenrassse entstand in den USA durch Kreuzung von Asian Leopard Cats mit domestizierten Haus- bzw. Rassekatzen. Bei der Asian Leopard Cat (ALC), auch Prionailurus bengalensis oder Felis bengalensis genannt, handelt es sich um eine kleine, etwa drei bis sieben Kilo schwere , gefleckte Wildkatze, die ursprünglich im asiatischen Raum vorommt. Erst die Ur-Ur-Enkel dieser Kreuzung bilden die eigentliche Rasse Bengalkatzen (früher auch als Leopardette bezeichnet). In den 80er Jahren wurde die Rasse in den USA immer beliebter

 

 

 

 


Felis bengalensis   aus Asien          + Brownie   unsere Hauskatze       = unsere Isidora, Bengalkatze  (:-)

Eine gut sozialisierte Bengalkatze ist wie jede andere Haus- oder Rassekatze als Haustier geeignet. Allerdings sollte sie nur als Wohnungskatze bzw. mit abgesichertem Freigang gehalten werden. Wenn Sie bereitzs Erfahrung mit der Haltung einer aktiven Wohnungskatze haben, brauchen Sie sich kaum umzustellen.

Bengalkatzen sind etwa so gross wie 'normale' Hauskatzen. Ihr Körper ist meist nur etwas länger. Auch sind die Hinterbeine höher als die Vorderbeine, wodurch die Katze eine grosse Sprungkraft hat. Katzen wiegen normalerweise zwischen drei und vier Kilo. Kater sind etwas schwerer und wiegen meist zwischen vier und fünf Kilo.

Der Pflegeaufwand bei einer Bengalkatze ist der gleiche wie für jede andere Kurzhaarkatze.

Wird die Katzte regelmässig längere Zeit allein in der Wohnung sein, sollte eine zweite Katze angeschafft werden. Dies kann durchaus eine andere Rassenkatze oder eine Hauskatze sein. Junge Katzen gewöhnen sich schnell aneinander, soll zu einer älteren Katze eine zweize dazu kommen, wird ein Kitten schnell akzeptiert und praktischerweise gleich von der Stammkatze der Hausordnung entsprechend erzogen.

Bengalkatzen können von Familien mit kleinen Kindern gehalten werden, man sollte aber die Bengalkatze gut erziehen, was das Spielen mit Menschen betrifft. Meistens verstehen sich Kinder und Bengalkatzen prima, nur ganz kleine Kinder sollte man grundsätzlich nicht mit Katzen oder Hunden allein lassen.

Mit Hunden verstehen sich die meisten Bengalkatzen gut. Auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel etc .werden von Bengalen meist als Familienmitglied akzeptiert. Auch zwei ältere Katzen verstehen sich nach etwas Eingewoehnung meist gut. Richtige Antipathien, die ein Zusammenleben beider Katzen unmöglich machen, sind sehr selten, kommen aber vor. Meist sollte dann ein Tier als Einzekatze gehalten bzw. dorthin vermittelt werden.

Die meisten Bengalkatzen sollten nicht rausgelassen werden. Wie für alle Katzen gibt es im Freilauf Gefahren wie Strassenverkehr, Gifte, Ansteckungsmöglichkeiten. Zusätzlich besteht bei so auffallend schönen und wertvollen Tieren immer die Gefahr von Diebstahl. Grundsätzlich sollte eine Bengalkatze als Wohnungskatze gehalten werden bzw. nur im abgeschierten Freigehege nach draussen. Da eine Bengalkatze in der Regel keinen unbegrenzten Freilauf kennt, wird sie ihn auch nicht vermissen.